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Saison-Tipp: Eigene Kräuter und Gemüse mal anders

Saison-Tipp: Eigene Kräuter und Gemüse mal anders

Ich freue mich sehr, dir heute meinen aktuellen Saison-Tipp vorzustellen! Sicherlich kennst du mich, Julian Baldrin, inzwischen schon von meinen Lieblingspflanzen-Blogs, welche ich seit diesem Frühjahr schreibe.

Dank diesen andauernden Sommertemperaturen wuchern in vielen Gärten Kräuter und Gemüse beinahe. Hast du auch schon die Nase voll vom eigenen Tomaten-Mozzarella-Salat oder kommen dir die selbst gezogenen Gurken schon zu den Ohren raus? Dann probier doch mal was Neues aus! Unter diesen Rezeptideen findest du bestimmt etwas Feines, das du noch nie gegessen hast. Zu den meisten Ideen gibt es im Internet verschiedene Zubereitungsvarianten, je nach persönlichem Geschmack:

Verwendung Kräuter

Natürlich kannst du fast alle Kräuter einfrieren, um deine Überschüsse haltbar zu machen. Entweder luftdicht verschlossen oder du kannst dir auch im Eiswürfel-Behälter mit etwas Wasser schon fertige «Kräuterwürfel» vorbereiten. So kannst du auch gleich eigene Kräutermischungen ganz nach deinem Geschmack zusammenstellen. Das Gleiche gilt natürlich für Kräutersalz, Kräuteröl oder Kräuteressig. Doch was kannst du sonst noch alles mit deinen Kräutern anstellen?

Basilikum

  • Basilikum-Pesto gilt natürlich als echter Klassiker, den du dir dann auch für die kalten Monate aufsparen oder verschenken kannst.
  • Basilikum-Brokkoli-Suppe ist sehr vitaminreich und kann übrigens gut für die kältere Jahreszeit eingefroren werden. In Suppen werden die wasserlöslichen Vitamine, die in vielen Gemüsen enthalten sind, nicht weggeschüttet. Wenn du auch selbst Brokkoli angebaut hast, ist das Rezept natürlich noch interessanter für dich!
  • Basilikum-Risotto – stellt dieses vielseitige Gewürz ins Rampenlicht
  • Basilikum-Rahmglacé – ein erfrischender Genuss. Wenn du noch frische Erdbeeren hast – nur rein damit! Auch dafür gibt es ein Rezept.
Basilikum-Rahmglacé

Schnittlauch

  • Thurgauer Schnittlauch-Gnocchi – für mich als Thurgauer natürlich eine meiner Leibspeisen!
  • Schnittlauch-Quiche mit Thurgauer-Käse – dazu ein feiner Salat aus dem eigenen Garten und fertig ist der Sommer-Znacht!
  • Pikante Schnittlauch-Wähe – ein feiner Apéro. Passt auch super zu einem Glas Wein oder Bier.
  • Schnittlauch-Weisswein-Sauce – zu einem feinen Stück (Grill-)Fleisch oder Pasta
  • Schnittlauch-Pesto – Pesto mal anders
  • Schnittlauch-Öl – fein zu Salaten und du kannst dir auch das Heulen beim Zwiebeln hacken sparen. Kann auch als Suppen-Garnitur verwendet oder an Freunde verschenkt werden.

Keine Sorge, wenn der Schnittlauch schon Blüten macht. Erstens sieht das ganz hübsch aus, ist einladend für Insekten und auch für uns essbar. Sie machen sich hübsch als essbare Deko auf deinen Gerichten. Auch mit den Blüten lassen sich Salze, Öle und Essige herstellen. Oder du machst daraus eine feine Schnittlauchblüten-Butter. Vielleicht probierst du sogar mal caramelisierte Schnittlauchblüten aus?

Petersilie

  • Chimichurri – eine bekannte argentinische Grillsauce mit Petersilie und Olivenöl als Hauptzutaten. Das Rezept dazu findest du übrigens auch in unserem Blog ‹Ein leckeres Rezept und dazu mehr Zeit für Ihre Gäste›
  • Petersilien-Pesto – schon wieder Pesto, aber doch irgendwie aufregend anders
  • Petersilien-Suppe mit Forellenfilet – eine raffinierte Vorspeise
  • Tabouleh-Salat – da steckt echt viel Petersilie drin!
  • Cherry-Tomaten-Petersilien-Pasta – ein wahres Geschmackserlebnis, das du auch noch mit Hackfleischkugeln erweitern kannst

Rosmarin

  • Gebackener Camembert mit Trauben-Rosmarin-Salat – dieses Rezept braucht viel Rosmarin…
  • Rosmarin-Ofen-Kartoffeln – eine super Beilage zu Fleischgerichten
  • Rosmarin-Fenchel – gleich noch den Fenchel mit verwerten
  • Rosmarin-Focaccia – als Apéro oder zu einem feinen Sommersalat
  • Kartoffel-Rosmarin-Brot – als gehaltvoller Snack oder zu einer Suppe serviert
  • Himbeer-Rosmarin-Creme – eine überraschend leckere Kombination. Ideal auch, wenn noch reife Himbeeren im Garten warten!
  • Rosmarin-Pannacotta – je nach Geschmack mit einer eher süssen oder etwas saureren Fruchtsauce kombinieren
Rosmarin-Pannacotta

TIPP: Da der Geschmack von Rosmarin super zu Fleisch passt, kannst du lange, dicke Rosmarinstängel auch als dekorative Schaschlikspiesse benutzen. Die unteren Seitenzweige abstreifen und nur oben stehen lassen. Fleisch oder Gemüse zuerst mit Löchern versehen und dann ab auf den Rosmarin-Spiess.

Oregano

  • Ofenfeta mit Oregano-Marinade – das Gericht schmeckt sicher auch mit Thurgauer- Grillkäse anstatt Feta 😉
  • Tomaten-Oregano-Pesto – dabei kannst du gleich noch deine Tomaten verwerten
  • Oregano-Rosmarin-Giabatta – ein feiner Apéro. Kann auch zu Chnoblibrot oder Bruschetta umfunktioniert werden.
  • Champignons mit Oregano-Spinat-Füllung und mit (Thurgauer-)Käse überbacken. Ein feiner Grill-Znacht oder als Snack.

Verwendung Gemüse

Gemüse-Eintopf, Lasagne, Suppe, Gemüse-Wähe oder -Tarte sind alles prima Rezepte, um mehrere verschiedene Gemüsesorten gleichzeitig zu verwerten. Die hast du aber bestimmt schon alle einmal ausprobiert. Hier findest du weniger bekannte Wege, dein Selbstangebautes zu verarbeiten.

Tomaten

Grüne Tomaten süss-sauer
  • Grüne Tomaten süss-sauer eingelegt – auch praktisch wenn vor dem Entsorgen der Pflanze noch unreife Früchte hängen…
  • Gedämpfte Tomaten mit Hackfleisch-Füllung – dazu passen Reis, Polenta, Quinoa oder Couscous
  • Überbackene Tomaten – natürlich nehme ich dazu Thurgauer-Käse 😉
  • Blätterteig-Kissen mit Cherry-Tomaten – als Apéro oder Hauptgang.
  • Tomaten-Käsewähe – eine feine Erinnerung an Grossmutters Küche…
  • Tomaten-Zwiebel-Blechkuchen – am schönsten mit verschiedenfarbigen Tomaten und roten Zwiebeln!
  • Shakshuka – orientalischer Gemüse-Eintopf mit Eiern
  • Tomaten-Zucchetti-Gratin – zwei Fliegen mit einer Klappe
  • Dörrtomaten – so bleiben besonders viele Vitamine erhalten. Du kannst sie nach dem Dörren auch noch mit Kräutern in Olivenöl einlegen, so bleiben sie noch länger haltbar.
  • Pesto-Rosso – dabei verarbeitest du deine getrockneten Tomaten zur speziellen Pasta-Sauce oder einem Brotaufstrich
  • Tomaten-Glacé – als Vorspeise an einem heissen Tag sicher ein besonderes Geschmackserlebnis und dazu überraschte Gesichter
  • Süsse Tomatencreme mit Ricotta – der Geheimtipp unter Tomatenliebhabern

Gurken

  • Gurken-Gazpacho – eine kalte Gurkensuppe als erfrischender Genuss an heissen Tagen
  • Geschmorte Rahm-Gurken – ein vergessener Klassiker aus der alten schwäbischen Küche. Teste diesen Geheimtipp.
  • Panierte Gurken mit Kräuterquark – eine spannende Kombi aus knusprig und saftig
  • Gurken-Lachs-Pasta – erfrischend und leicht
  • Gurken-Spaghetti – Gurke zu Spaghettis geschnitten
  • Überbackene Gurke mit Hackfleisch-Füllung – natürlich nehme ich Thurgauer-Käse 😉
  • Gurken-Curry – die asiatische Lösung
  • Mongolische Apéro-Gurken süss-scharf – Achtung Suchtgefahr!
  • Eingemachte Gurken (süss-)sauer – ganz nach Geschmack
  • Gurken-Relish – DER Hammer zu Burgern oder Sandwiches. Dazu musst du die Gurken aber erst sauer einlegen.
  • Süsser Gurken-Cake – wird schön saftig und sorgt für Erstaunen
  • Gurken-Limetten-Eis am Stiel – Erfrischung pur!

Zucchetti

Zucchetti-Blüten mit Frischkäsefüllung auf Karottenmousse
  • Gefüllte Zucchetti-Blüten mit Frischkäse – ein echter Hingucker
  • Überbackene Zucchetti mit Hackfleisch-Füllung – natürlich sind auch vegetarische Varianten sehr lecker
  • Zucchetti-Risotto – Beilage oder Hauptgericht
  • Zucchetti-Kartoffel-Tätschli – schmecken draussen, auf dem Feuerring oder einer Gusseisen-Grillplatte zubereitet, gleich doppelt so gut
  • Marinierte Zucchetti-Antipasti – erst anbraten oder grillen, dann ab ins Olivenöl
  • Zucchetti-Pommes – die Pommes der anderen Art
  • Zucchetti-Spaghetti – lustiges Wortspiel – spannendes Gericht
  • Zucchetti-Suppe – vitaminreich und tiefkühltauglich
  • Zucchetti-Ingwer-Relish – ein süss-saures Püree, das etwas grössere Stücke enthält als ein Chutney
  • Zucchetti süss-sauer eingemacht – voller Aroma und etwas zarter als Gurken.
  • Zucchetti-Cake – noch saftiger als ein Rüebli-Cake
  • Süsser Zucchetti-Pudding – den hattest du bestimmt noch nie!
  • Süsse Zucchetti-Nudeln mit Himbeeren – hier ersetzen die Zucchetti die Nudeln
  • Zucchetti-Apfel-Eis am Stiel – der Frischekick mit gleichzeitiger Basilikumverwertung

Kürbis

  • Ofenkürbis – Herbstaroma mit oder ohne Füllung
  • Kürbis-Rösti – Kartoffeln und Kürbis vereint
  • Kürbis-Chnöpfli – Var.1: mit Kürbispüree im Chnöpfliteig
    Var.2: Chnöpfli an Rahmsauce mit Kürbiswürfeln
  • Kürbis-Gratin – leckere Alternative zum Kartoffelgratin
  • Kürbis-Brot – saftig und leuchtend gelb. Auch optisch ein Hingucker!
  • Kürbis-Stock – eine feine Kombination von Kartoffeln und Kürbis
  • Kürbis-Tätschli – ideale Verwertung vom übrigen Kürbis-Stock
  • Kürbis-Lasagne – schmeckt mit oder ohne Hackfleisch fein
  • Kürbis-Pizza – eine ganz neue Pizza-Interpretation
  • Kürbis-Risotto – sämig und mit feinen Kürbiswürfeln
  • Kürbis-Chili – wahlweise gleich im Kürbis serviert – der Blickfang!
  • Kürbis-Apfel-Chutney – fein zu Grillfleisch
  • Kürbis-Apfel-Konfitüre – überraschend lecker
  • Kürbis-Zimtschnecken – Kürbis in der süssesten Form
  • Kürbis-Kuchen – der aus Amerika bekannte «pumpkin pie»
  • Kürbis-Muffins – klein aber oho!

Auberginen

Auberginenscheiben mit Pizza-Belag
  • Auberginen-Pizza – hier ersetzt die Aubergine den Teig
  • Marinierte Auberginen-Antipasti – gebratene Scheiben/Würfel in Kräuter-Knoblauchöl eingelegt
  • Auberginen-Canelloni – gerollte Lasagneblätter mit Auberginen-Schinken-Füllung
  • Auberginen im Ausbackteig – dazu eine feine Tartar-Sauce
  • Couscous-Auberginen – gebackene Auberginen-Hälften mit Couscous-Schafskäse-Füllung vermitteln Urlaubsgefühle
  • Auberginen-Bruschetta – gebratene Auberginenhälften mit Tomatenwürfeln, Knoblauch und Kräutern garniert
  • Auberginen-Lasagne – eine vegetarische Alternative
  • Arancini mit Auberginen-Knoblauch-Füllung – würzig gefüllte Reisbällchen
  • Auberginen-Involtini mit Hackfüllung – dazu passen Reis, Polenta, Quinoa oder Couscous
  • Auberginen-Schoko-Cake – die süsse Art der Verwertung

Peperoni

  • Marinierte Peperoni-Antipasti – gebratene Scheiben/Würfel in Kräuter-Knoblauchöl eingelegt
  • Peperoni-Suppe – frier sie ein und profitiere im Winter von gaanz viel Vitamin C!
  • Peperoni-Brot-Roulade – ein gelungener Apéro, auch fürs Auge!
  • Peperoni-Lauch-Muffins – da können die Kinder mal gesunde Muffins backen!
  • Grillierte Snack-Peperoni mit Cantadou-Füllung – ein echtes Wow-Erlebnis
  • Peperoni mit Gemüse-Ragout-Füllung – hier kannst du gleich alle überschüssigen Gemüse und Kräuter reinpacken!
  • Peperoni-Fleischkäse – oder mach doch gleich einen Gemüsefleischkäse daraus…
  • Kalter Peperonibecher – gegrillte Peperoni am Stück mit Gurken-Tomaten-Salat und Joghurtsauce, erfrischend an einem heissen Tag
  • Gedämpfte Peperoni mit Hackfleisch-Füllung – dazu passen Reis, Polenta, Quinoa oder Couscous
  • Peperoni mit Spiegelei-Füllung – ein echter Hingucker!
Peperoni mit Spiegel-Ei-Füllung

Chili

  • Chili mit Frischkäse-Füllung – auch bekannt als Füürtüüfeli.
  • Kaltgeräuchertes Chili-Salz – erst Chilis trocknen und dann, z.B. im BigGreenEgg, mit feinem Salz bei kühlen Temperaturen (max. 25°C im Grill) kalt räuchern
  • Chili-Knoblauch-Öl – sehr fein auf der Pizza oder zu Pasta
  • Chili im Ausbackteig – scharf und knusprig! Chili kann auch vorher noch mit Frischkäse gefüllt werden.
  • Chili-Paste – sehr fein zum aufpeppen von Saucen
  • Chili-Focaccia – ein aromatisches Fladenbrot mit fein gehackten Chilistücken
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Gewinne eine Reise zu den Polarlichtern

Gewinne eine Reise zu den Polarlichtern

Jeder kann GEWINNEN!

Gewinne eine Reise zu den Polarlichtern für dich und einen lieben Menschen. Ein viertägiges Abenteuer im Schnee, gemeinsam mit Big Green Egg. Geh mit auf The Voyage nach Lappland und lass deinen Traum in Erfüllung gehen. Bewundere die Polarlichter, fahr mit bei einer Schlittenhundetour, lerne das Eisfischen und bereite deinen Fang auf dem Big Green Egg zu. Lass dich vom Luxus-Dinner eines Michelin-Sternekochs verwöhnen. Koche etwas Feines im Schnee und geniesse das gemeinsame Essen am Lagerfeuer. Und das alles zusammen mit 100 anderen glücklichen EGG-Fans!

Du wohnst vom 19. bis 22. Januar 2023 in den Unterkünften des Apukka Resorts in Finnland.

Die Aktionsbedingungen und die Anleitung für diese Reise findest du hier: Teilnahmebedingungen

Die Dauer der Aktion: vom 03. September bis 27. November 2022

Und was steht sonst noch auf deiner Big Green Egg-Wunschliste? Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt für die Erweiterung deiner Kollektion!

Wenn du für mindestens CHF 250.- Big Green Egg-Produkte kaufst, hast du die Chance, ein exklusives 4-tägiges Abenteuer im Schnee für 2 Personen mit Big Green Egg zu gewinnen. Dann gehst du zusammen mit Big Green Egg auf The Voyage zu den Polarlichtern in Lappland, vom 19. bis 22. Januar 2023.

Jetzt einkaufen und mitmachen!

Wie kannst du teilnehmen:

Lade den Kassenbon hoch, auf thevoyage.biggreenegg.eu
Teile uns mit, weshalb du diese Reise gewinnen willst und gib deine Daten ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Die Dauer der Aktion: vom 03. September bis 27. November 2022.
Die Gewinner/innen der Reise werden am 6. Dezember 2022 bekannt gegeben.

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Parrotia persica / persischer Eisenholzbaum

Parrotia persica / persischer Eisenholzbaum

Lieblingspflanze von Marcel Egli

Hier bin ich wieder, dein Julian Baldrin. Heute erzähle ich dir, was mir unser Chef, Marcel Egli, über seinen absoluten Liebling in der Pflanzenwelt verraten hat, und wieso er diese bisher noch nicht so bekannte Schönheit so gerne bei der Planung neuer Gärten einbringt. Ich wünsche dir viel Spass beim Lesen!

Heitere Gartengrüsse

Julian

Steckbrief Parrotia persica / persischer Eisenholzbaum

Grösse: 6 – 10 m, Züchtungen ‹Vanessa› 5 – 8 m, ‹Persian Spire› 2,5 – 3 m
Wuchs: eher langsam, 20 – 25 cm pro Jahr
Wuchsform: buschig, ausladend
Stammform: mehrstämmig, abblätternde Struktur (ähnlich Platane)
Pflanzenart: Gross-Strauch/Kleinbaum
Wurzeltyp: sehr feine Flachwurzeln (nah an der Oberfläche)
Blatt: eiförmig grün, Austrieb rot gerandet, wechselnde Herbstfarben
Blüte: purpur
Blütezeit: (Januar), Februar/März
Frucht: Kapselfrucht
Giftigkeit: ungiftig
Familie: Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae)
Insektenfreundlichkeit: Ja
Schnittverträglichkeit: gut (keine Radikalschnitte)
Frosthärte: bis -25 °C
Standort: sonnig (halbschattig)
Boden: feucht, humos, nährstoffreich, durchlässig (keine Staunässe)
Verwendung: Solitär, natürlicher Sonnenschutz, Sichtschutz, Hochstamm, Alleebaum, Insektenweide

Ein Feuerwerk der Farben

Das ist einer der vielen Gründe, wieso Marcel Egli so begeistert ist von der Parrotia persica. Der umgangssprachlich auch Parrotie genannte Grossstrauch legt eine Farbvielfalt an den Tag, die seinesgleichen sucht!

Schon vor dem Blattaustrieb trumpft die Parrotia persica im zeitigen Frühjahr, je nach Temperaturen schon im Februar, mit ihren kleinen purpurnen Blüten auf. Zusammen mit Cornus mas, Winterjasmin und den ersten frühblühenden Zwiebelpflanzen, wie Schneeglöckchen und Krokussen, bietet die Parrotia persica eine der ersten und heiss begehrten Nahrungsquellen für Mauerbienen und Hummelköniginnen, die bereits früh aus ihrer Winterruhe erwachen. Aus den befruchteten Blüten entstehen unscheinbare Kapselfrüchte, die sich bei erreichter Reife explosionsartig öffnen und die Samen regelrecht wegschleudern.

Purpurne Blüte
Orangerote Herbstfärbung
Grüner Austrieb mit purpurnem Rand
Die Farbe wechselt über Violett zu Gelb

Beim Austrieb im Frühling haben ihre seidig weichen Blätter ein frisches leuchtendes Hellgrün mit weinroter Umrandung. Mit zunehmendem Alter des Blattes erhält dieses eine ledrige Textur und verfärbt sich in ein eher dunkleres Grün. Im Herbst setzt die Parrotia persica dann zum richtigen Feuerwerk der Farben an. Was an den Baumspitzen mit orangeroten Blattspitzen beginnt, ‹läuft› als leuchtend rote Färbung langsam hinunter bis zum Stamm. Doch damit noch nicht genug! Wenn der Herbst fortschreitet, verfärben sich die Blätter, je nach Bodenbeschaffenheit und Temperaturen, nochmals bis zu einem intensiven Violett, das vor dem Blattfall nochmals zu einem satten Gelb wechselt.

In dieser Gruppe, in einem Kundengarten gepflanzt, kommt dieses Farbspektakel besonders schön zur Geltung. Auch die interessante individuelle Stammform jeder Parrotie sowie die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten haben es Marcel angetan.

Ein natürlicher Sonnenschirm

Was wäre, wenn es einen Sonnenschirm gäbe, der so richtig dekorativ ist, dich während des Jahres gar mit verschiedenen Farben überrascht und auch noch einen Beitrag zur Biodiversität leistet? Einen, der dir richtig kühlen Schatten liefert und du nie daran denken musst, ob du ihn schon zugemacht hast, da für ihn ist kein Wind zu stark ist und er dich sogar vor Regen schützt? Einen, für den du keinen klobigen Sockel brauchst und den du im Winter nirgends verstauen musst? Gute Neuigkeiten: Es gibt ihn wirklich! Dieser Sonnenschirm heisst Parrotia persica.

Ob für Bistrotisch oder Lounge, der Naturschatten lädt zum Verweilen ein und schafft einen gemütlichen Lieblingsplatz.

In diesen beiden Kundengärten wurde der dekorative Schattenspender Parrotia persica oben direkt neben dem Haus beim gemütlichen Holzdeck eingesetzt. Unten säumt er, direkt im Holzdeck eingelassen, einen Poolbereich mit Liegestüheln.

Parrotia Gruppe Pool

Auch das Essen unter dem persischen Eisenholzbaum wird zu einem heimeligen und besonderen Erlebnis. Der kühle Naturschatten macht Appetit!

Bist du erst jetzt so richtig neugierig geworden? Dann findest du hier noch weitere spannende Infos zu diesem vielseitigen Gehölz.

Herkunft Parrotia persica / Eisenholzbaum

Es ist wenig bekannt, dass die Parrotia persica vor der Eiszeit (im sog. Pilozän vor 5 – 2,4 Mio. Jahren) sogar in Mitteleuropa heimisch war, was Braunkohlefunde aus dieser Zeit belegen. Trotz ihrer sehr hohen Frosthärte bis -25 Grad Celsius hat die Eiszeit sie in wärmere Regionen zurückgedrängt. Heute ist sie sehr verbreitet im Kaspischen Regenwald (ein Teil dieses Waldes wurde 2019 in das UNESCO Weltnaturerbe aufgenommen). Dieses Gebiet liegt im Osten Aserbaidschans und im Nordiran, dem früheren Persien. Daher kommt auch der Namens-Zusatz ‹persica›.

Der deutsche Botaniker Friedrich W. Parrot (1792–1841) war in dieser Region zwischen 1811 und 1812 auf Forschungs-Reisen und sammelte dort erstmals Pflanzenmaterial dieser Gattung, weshalb sie nach ihm benannt wurde.

Wie viele tropische Hölzer ist auch das Holz der Parrotie extrem hart und hat eine sehr hohe Dichte, wodurch es im Wasser sogar untergeht. Solche Hölzer werden oft als Eisenholz bezeichnet. So wird auch die Parrotia persica häufig ‹persischer Eisenholzbaum› genannt.

Die Parrotia persica gehört zur Familie der Zaubernussgewächse (Hamamelidaceae). Beim Vergleich der Blüten der Parrotia persica und der Zaubernuss (Hamamelis) fällt einem die Ähnlichkeit in der köpfchenartig angeordneten Blüten auf.

Blüte Parrotia persica
Blüte Zaubernuss (Hamamelis)

Welchen Standort/Boden mag Parrotia persica?

Die Parrotia persica gilt als robust und anpassungsfähig. Sie verträgt Hitze, starke Minustemperaturen und sogar Streusalz. Am liebsten steht sie in der Sonne an einem etwas windgeschützten Platz. Sie fühlt sich aber auch im Halbschatten wohl.

Die intensivste Herbstfarbe entwickelt Parrotia persica allerdings an sonnigen Standorten mit leichteren Böden.

Bevorzugt wächst sie in frischen, leicht sauren Lehmböden, die ausreichend locker, durchlässig und humusreich sind. Aber auch betreffend Bodenbeschaffenheit ist sie recht unkompliziert. Sie kommt ebenfalls sehr gut klar mit mässig feuchten oder trockenen Sandböden.

Du kannst die Parrotie auch in einem Pflanzgefäss halten. Da sie zu den Flachwurzeln gehört und ihre Wurzeln dicht unter der Oberfläche ausbreitet, braucht sie ein sehr grosszügiges Gefäss. Achte beim Kauf darauf, dass überschüssiges Wasser gut abfliessen kann.

Parrotia persica
verträgt keine
Staunässe!

Weil die Erde in Gefässen schneller austrocknet als im Freiland, musst du hier besonders gut auf eine ausreichende Wasserversorgung achten. Ich empfehle dir darum ein Substrat, das Wasser gut speichern kann. Auch eine automatische Bewässerungsanlage kann dir hier gute Dienste leisten.

Wie gross wird Parrotia persica / Eisenholzbaum?

Mit einer maximalen Höhe von 6 bis 10 Metern (in selten Fällen bis 12 Meter) und einer fast ebensolchen Breite ist Parrotia persica ein sehr stattliches Exemplar unter den Sträuchern und wird als Grossstrauch oder Kleinbaum bezeichnet.

Neue Züchtungen ergaben auch niedrigere Sorten, wie ‹Vanessa› mit einer maximale Höhe von 5 bis 8 Metern und auch einem deutlich weniger ausladenden Wuchs. Für Kleinstgärten ist auch die Sorte ‹Persian Spire› sehr interessant, die in Säulenform wächst und eine maximale Höhe von 2,5 bis 3 Metern erreicht. Diese hat im Frühling gar einen violetten Austrieb und besticht im Sommer mit einem purpur geränderten Blatt.

Auf monumentaltrees.com existiert eine Liste, in welcher besonders imposante Exemplare von verschiedenen Bäumen registriert werden können. In dieser Liste kannst du nachlesen, dass in den Niederlanden eine Parrotia persica steht, welche sogar 22,6 Meter hoch sein soll. Auch das älteste registrierte Exemplar mit über 170 Jahren ist in diesem Land beheimatet. Die Parrotie mit dem dicksten gemessene Stamm befindet sich dann aber in den USA und soll einen Umfang von über 4 Metern haben.

Kann man Parrotia persica klein halten?

Die charakteristisch ausladende Krone der Parrotia persica entwickelt sich am schönsten ganz ohne Schnittmassnahmen. Mit einem jährlichen Wachstum von nur ca. 20 – 25 cm gehört sie zu den eher langsam wachsenden Gehölzen. Dennoch ist der persische Eisenholzbaum gut schnittverträglich, solange man nicht bis ins alte Holz zurückschneidet. Mehr Infos zum Schnitt findest du im nächsten Absatz.

Überlege also vor der Anschaffung, ob für deine Platzverhältnisse ein ausgewachsenes Exemplar zu gross ist und für dich vielleicht eine der oben genannten kleineren Züchtungen die bessere Wahl wäre. Meine Teamkollegen unterstützen dich gerne bei der Auswahl.

Formen von Parrotia persica

Am häufigsten ist die mehrstämmige Form mit ausladender Schirmkrone, die gerne als Solitärpflanze in Gärten und Parks verwendet wird. Die Parrotia persica gibt es aber auch als breitgeasteten Sichtschutz (Spalierform), in Säulenform oder als Hochstamm. Diese Variante erfreut sich in der Verwendung als Strassenbaum oder Alleebaum wachsender Beliebtheit.

‹Stamm-Spalier› – mit Stammbild
‹Boden-Spalier› – bis zum Boden beastet

Parrotia persica schneiden

Bei Frühblühern erledigst du die Schnittarbeiten vorzugsweise gleich nach der Blüte, da die neuen Blüten-Knospen bereits im folgenden Sommer gebildet werden. Bei einem Schnitt im Herbst oder Winter würdest du somit auch viele Knospen entfernen.

Wähle dazu einen frostfreien und eher bedeckten Tag aus und benutze eine gut geschärfte Scheere, um das harte Holz ohne Zerfransung zu schneiden.

Weniger
ist mehr!

Radikale Schnittmassnahmen bis ins alte Holz nimmt die Parrotia persica übel und treibt nur schwer wieder aus. Kürze daher, falls nötig, lediglich aus der Form geratene Zweige kurz über einem Blattknoten um maximal einen Drittel ein.

Ist dir das zu kompliziert? Gerne helfen dir meine Kollegen aus der Gartenpflege weiter. Du erreichst uns über unser Kontaktformular, 071 969 55 77 oder [email protected].

Verwendung von Parrotia persica?

Im Vergleich zu einem Baum behält die Parrotia persica eine relativ kompakte und überschaubare Grösse. Durch kleinwüchsigere Züchtungen kann sie auch in Gärten mit geringen Platzverhältnissen einziehen. Zudem ist die Parrotie ganzjährig eine wahre Augenweide, insektenfreundlich und äusserst frosthart sowie hitzetolerant. Dank dieser Eigenschaften sind ihrer Verwendung fast keine Grenzen gesetzt.

Durch den doch recht ausladenden Wuchs und das interessante Stammbild sollte die Parrotia persica vorwiegend als Solitärpflanze verwendet werden.

Der Stamm der Parrotie zeigt im Alter eine abblätternde zweifarbige Struktur, ähnlich einer Platane. Sie kann einstämmig gezogen werden, ich bevorzuge jedoch ihre natürliche, mehrstämmige Form. Die Parrotia persica bildet nämlich wunderschön verspielte Stammgebilde, welche jede Pflanze zum individuellen und unverkennbaren Einzelstück machen.

Das lebhafte Stammbild harmoniert wunderbar mit der typisch malerisch ausladenden Krone. Die vielen Äste der Krone bieten dir wunderbar Platz für hängende Dekorationen.

Durch eine geschickt platzierte Beleuchtung erscheint die nächtliche Parrotia persica wie aus einem Zauberwald entsprungen.

Egli Grün Gartenbau Pool bei Nacht

Was passt zu Parrotia persica?

Wie bereits erwähnt, ist Parrotia persica ein Flachwurzler und braucht darum Begleitstauden mit ganz besonderen Eigenschaften. Gerne übernehmen wir für dich die Auswahl und Bepflanzung. Du erreichst uns über unser Kontaktformular, 071 969 55 77 oder [email protected].

Wenn du lieber selber wählen möchtest, habe ich dir geeignete Pflanzen in einem separaten Beitrag schon mal zusammengetragen und hübsch bebildert.

Hier gehts zum Beitrag über Begleitstauden für flachwurzelnde Gehölze

Bei mehrstämmigen Exemplaren empfehle ich dir niedrig wachsende Stauden zu wählen, damit das interessante Stammbild nicht verdeckt wird!

Parrotia persica für die Vase

Auch die Parrotia persica eignet sich, wie Cornus mas und viele andere Blütengehölze, für die Vase. Die Zweige sollten ca. 20 Tage vor der gewünschten Blüte geschnitten werden. Sie müssen allerdings schon mal dem Frost ausgesetzt gewesen sein, sonst gehen die Knospen nicht auf. Wenn du die Zweige in eine Vase mit warmem Wasser stellst, bringt sie das etwas schneller zum Blühen.

Achte auch hier darauf, nicht zu grosse Zweige abzuschneiden, da die Parrotie starke Rückschnitte nicht gut verträgt.

Parrotia persica für Allergiker geeignet?

Die Blüten der Parrotia persica sind zwittrig aufgebaut. Sie werden sowohl durch Fluginsekten als auch mittels Windbestäubung befruchtet.

Gewusst? Je auffälliger die Blüten einer Pflanze, umso allergieärmer sind sie.

Auffällige Blüten werden von Bienen angeflogen und haben daher sehr klebrige Pollen, die nicht so leicht verwehen. Unauffällige Blüten sind meist auf Windbestäubung angewiesen und haben daher ein viel höheres Allergiepotential.

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Begleitstauden für flachwurzelnde Gehölze

Begleitstauden für flachwurzelnde Gehölze

Suchst du passende Begleiter für einen sogenannten Flachwurzler? Dann bist du auf dieser Seite genau richtig! Hier habe ich nämlich eine schöne Sammlung von Pflanzen angelegt, welche mit den speziellen Anforderungen an diesem Standort prima klar kommen.

Durch das dichte Wurzelwerk im Oberboden bleiben nicht mehr viel Wasser und Nährstoffe übrig. Geeignete Begleiter für eine Randbepflanzung müssen gut mit Trockenheit zurechtkommen. Dies gilt insbesondere für die Unterpflanzung von grösseren Exemplaren mit ausladender Krone, wo fast kein Wasser hinkommt. Zudem ist hier eine gute Schatten-Toleranz wichtig. Das macht die Auswahl von geeigneten Pflanzen etwas schwieriger als bei Gehölzen mit tieferliegenden Wurzeln. Sicherlich wirst du aber in dieser umfassenden Zusammenstellung etwas Passendes finden.

Zu kompliziert? Gerne können wir die Auswahl und Bepflanzung auch für dich übernehmen. Melde dich einfach über unser Kontaktformular, 071 969 55 77 oder [email protected].

Wähle mit Bedacht

Eine sorgfältige Auswahl und Verteilung von verschieden Blüh- und Blattschmuck-Stauden zahlt sich aus. Auch ein Arrangement von Pflanzen mit verschieden farbigen Blättern kann ein Hingucker sein.

Stehle kleineren Exemplaren und niedrigen Hecken nicht die Show mit zu hohen Stauden!

Willst du Früchte ernten, sollten die Stauden den Zugang zum Gehölz nicht versperren!

Zur Unterpflanzung von ausladenden Kronen

Diese Pflanzen vertragen viel Schatten und Trockenheit und sind daher besonders zur Unterpflanzung von grossen Gehölzen geeignet. Du kannst sie aber auch für kleinere Kronen und Randbepflanzungen verwenden.

Elfenblume (Epimedium)
Elfenblume
(Epimedium)
Balkan-Storchschnabel (Geranium macrorrhizum 'Spessart')
Balkan-Storchschnabel
(Geranium macrorrhizum)
Pilzkopf-Segge 'The Beatles'
Pilzkopf-Segge ‹Beatles›
(Carex caryophyllea)
Gelber Lerchensporn (Corydalis lutea)
Gelber Lerchensporn
(Corydalis lutea)
Kaukasus-Vergissmeinnicht
Kaukasus-Vergissmeinn.
(Brunnera macrophylla)
Knotiger Storchschnabel (Geranium nodosum)
Knotiger Storchschnabel
(Geranium nodosum)
Vogelfuss-Segge (Carex ornit. Varigeta)
Vogelfuss-Segge
(Carex ornit. Varigeta)
Purpur-Wolfsmilch
Purpur-Wolfsmilch
(Euphorbia ‹Purpurea›)
Golderdbeere (Waldsteinia ternata)
Golderdbeere
(Waldsteinia ternata)
Waldscheinmohn (Meconopsis cambrica)
Waldscheinmohn
(Meconopsis cambrica)
Berg-Segge (Carex montana)
Berg-Segge
(Carex montana)
Schnee-Marbel (Luzula nivea)
Schnee-Marbel
(Luzula nivea)

Zur Randbepflanzung

Diese Pflanzen vertragen Trockenheit und Halbschatten. Du kannst sie auch für die Unterpflanzung von nicht zu ausladenden Kronen verwenden. Wenn du sie unter ausladenden Kronen pflanzen möchtest, wirst du sie zusätzlich wässern müssen.

Sommer-Waldaster (Aster Divaricatus)
Sommer-Waldaster (Aster Divaricatus)
Purpurglöckchen (Heuchera)
Purpurglöckchen
(Heuchera ‹Leuchtkäfer›)
Gold-Funkie (Hosta 'August Moon')
Gold-Funkie
(Hosta ‹August Moon›)
Blaublatt-Funkie (Hosta sieboldiana)
Blaublatt-Funkie
(Hosta sieboldiana)
Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)
Purpurglöckchen 'Cherry Cola'
Purpurglöckchen
(Heuchera ‹Cherry Cola›)
Weissrand-Funkie (Hosta patriot)
Weissrand-Funkie
(Hosta ‹patriot›)
Herbst-Anemone
Herbst-Anemone
(Anemone ‹Robustissima)
Wald-Windröschen (Anemone sylvestris)
Wald-Windröschen (Anemone sylvestris)
Purpurglöckchen 'Pink Panter'
Purpurglöckchen
(Heuchera ‹Pink Panter›)
Grünrand-Funkie (Hosta stained glass)
Grünrand-Funkie
(Hosta ’stained glass›)
Farn
Tüpfel-Farn
(Polypodium vulgare)

Für die ‹kahle› Jahreszeit

Vergiss bei der Bepflanzung nicht die Zwiebelpflanzen und Frühblüher, resp. Winterblüher. Sie sind sowohl für die Randbepflanzung als auch für die Unterpflanzung geeignet.

Christrose
Christrose
(Helleborus niger)
Frühlings-Alpenveilchen
(Cyclamen coum)
Buschwindröschen
(Anemone nemorosa)
Zierlauch
(Allium)
Schneeglöckchen
(Galanthus)
Traubenhyazinthen
(Muscari)
Balkan-Buschwindröschen
Blaue Balkan-Anemone
(Anemone blanda)
Wild-Tulpe
Wild-Tulpe
(Tulipa praestans)
Krokus
(Crocus)
Hasenglöckchen
Hasenglöckchen
(Hyacinthoides)
Bärlauch
Bärlauch
(Allium ursinum)
Duft-Veilchen
Duft-Veilchen
(Viola odorata)

Blumenzwiebeln
immer in
Gruppen
pflanzen!

Der Herbst ist die perfekte Pflanzzeit!

Wenn du Pflanzarbeiten in der Nähe von Gehölzen erledigen möchtest, ist der Herbst die perfekte Jahreszeit dafür. Die Vegetationsphase ist nun beendet und die Bäume und Sträucher stellen ihr Wachstum bis zum nächsten Frühling ein. In dieser Zeit entziehen sie dem umliegenden Boden nicht mehr so viel Wasser und Nährstoffe, besonders dann wenn auch die Blätter gefallen sind. So haben die neuen Pflänzchen die bestmöglichen Bedingungen, Wurzeln zu schlagen und können im nächsten Frühling gestärkt in die neue Vegetationsphase starten. Im ersten Jahr nach der Pflanzung solltest du die Stauden aber noch mit zusätzlichen Wassergaben unterstützen. Danach sollten sie, ausser in langen Trockenperioden, gut ohne deine Hilfe klar kommen.

Viel Spass beim Planen und Pflanzen!

Julian

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Cornus mas / Kornelkirsche

Cornus mas / Kornelkirsche

Lieblingspflanze von Julian Baldrin

Hallo! Ich bin es, dein Julian Baldrin. Wie versprochen lüfte ich heute das Geheimnis und stelle dir meine Lieblingspflanze vor. Leider ist dieser grossartige Strauch in den letzten Jahren etwas in Vergessenheit geraten. Ich hoffe, dass meine Zeilen hier dazu beitragen, dass er wieder etwas an Bekanntheit gewinnt. Mich begeistert er auf jeden Fall immer wieder aufs Neue mit seinen vielen Vorzügen!

Heitere Gartengrüsse
Julian

Sicher ist er dir diesen Frühling auch in vielen Gärten und öffentlichen Anlagen aufgefallen. Vor den meisten anderen Pflanzen schickte er einen zarten Frühlingsgruss mit seinen filigranen und puscheligen gelben Blüten.

Vielleicht hast du beim näheren Betrachten auch bemerkt, dass es im ganzen Strauch summt und brummt?

Er bietet nämlich Nahrung für die ersten Bienen und Hummeln, die nach den langen Wintermonaten gierig nach früh blühenden Pflanzen suchen.

Bei dieser geheimnisvollen und etwas in Vergessenheit geratenen Schönheit handelt es sich um ein einheimisches Gehölz mit dem botanischen Namen „Cornus mas“. Vielleicht vermutest du es bereits – er hat natürlich noch mehr wunderbare Eigenschaften, die ihn so beliebt machen. Bereits sein umgangssprachlicher Name „Kornelkirsche“ verrät, dass da noch Früchte zu erwarten sind.

Trotz des Namens und ihrer essbaren, aber ziemlich sauren Stein-Früchte, ist die Kornelkirsche weder mit der Süsskirsche noch mit der Sauerkirsche verwandt und gehört zur Familie der Hartriegel. Da Blüten und Früchte des Cornus mas bei vielen Wildtieren eine beliebte Nahrungsquelle sind und er ebenfalls gerne als Nistplatz genutzt wird, nennt man ihn vielerorts auch „Tierlibaum“. In ganz Europa ist er noch unter vielen weiteren Namen bekannt – ein Hinweis darauf, wie beliebt er früher einmal war.

Kornelkirschen / Früchte Cornus mas

Nach der wunderschönen gelben Blüte im zeitigen Frühjahr folgen eiförmige grüne Blätter. Ungefähr ab Mitte August bis anfangs Oktober reifen dann seine glänzenden Steinfrüchte. Diese sind, wie alle übrigen Pflanzenteile, völlig ungiftig für Mensch und Tier.

Kornelkirschen sind sogar äusserst gesund – nur schon ihr Gehalt an Vitamin C stellt die Zitrone ziemlich in den Schatten!

Wenn die Temperaturen sinken, verfärbt sich das Laub herrlich gelb bis rotorange.

Im Winter ist der Cornus mas mit seiner braunen Rinde dann eher unscheinbar.

Zu langweilig? Er lässt sich auch prima mit Christbaumkugeln oder einer Weihnachtsbeleuchtung schmücken.

Herbstlaub Cornus mas

Bist du erst jetzt so richtig neugierig geworden? Dann findest du hier noch weitere spannende Infos zu diesem vielseitigen Gehölz.

Steckbrief Cornus mas / Kornelkirsche

Grösse: 6 bis 8 Meter
Wuchs: langsam, 10 – 20 cm pro Jahr
Wuchsform: buschig, ausladend
Stammform: mehrstämmig
Pflanzenart: Gross-Strauch/Kleinbaum
Wurzeltyp: sehr feine Flachwurzeln (nah an der Oberfläche)
Blatt: grün, eiförmig
Blüte: gelb
Blütezeit: Februar/März
Frucht: Steinfrucht, essbar, säuerlich-herb
Giftigkeit: alle Pflanzenteile ungiftig
Familie: Hartriegel
Insektenfreundlichkeit: Ja
Schnittverträglichkeit: sehr gut
Frosthärte: sehr gut
Standort: sonnig – halbschattig
Boden: eher trocken, durchlässig, nährstoff- und kalkreich
Verwendung: Solitär, Formgehölz, Hecken, Sichtschutz, Hochstamm, Böschungsbefestigung, Wildnährpflanze, Wildobst

Superfood Kornelkirsche

Schon die berühmte Klosterfrau Hildegard von Bingen (1098 – 1179) wusste die Kornelkirsche gegen Gicht und Magenbeschwerden einzusetzen.

Nebst einem sehr hohen Gehalt an Vitamin C (einiges mehr als eine frische Zitrone!) enthält die Kornelkirsche Pektin, Fruchtzucker, Anthocyan, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Vitamin A und B, Kalium, Eisen, Kalzium und Magnesium.

Richtiger Superfood also, der gerade als Wildobst eine Renaissance erlebt.

Wildobst Kornelkirsche

Kann man Kornelkirschen roh essen?

Da Kornelkirschen ziemlich sauer sind, werden sie zwar meist zu gesüssten Speisen weiterverarbeitet, man kann sie aber ohne Bedenken roh essen. Ihr Geschmack erinnert etwas an Sauerkirsche oder Sanddorn. Wenn du die Früchte gerne roh geniessen möchtest, solltest du Sorten mit geringerem Säuregehalt wählen. Als Tafelobst bietet sich z.B. die Sorte ‚Jolico‘ an. Bei dieser sind auch die Früchte grösser, jedoch entwickelt sich die Wuchsform weniger schön als beim herkömmlichen Cornus mas.

Auf jeden Fall solltest du die Früchte gut ausreifen lassen, da sie dann den höchsten Zuckergehalt haben.

Sie sollten dunkelrot, ja fast schwarz sein.

Wenn man auf die Kirsche drückt, sollte sofort Saft austreten.

Die Ernte ist einfach: Ein grosses Tuch unter den Strauch legen, kräftig schütteln und dann die abgefallenen Früchte einsammeln. Dazu würde ich jedoch lange Ärmel und Handschuhe tragen, denn einige Menschen verspüren nach Hautkontakt mit den Blättern der Kornelkirschen einen Juckreiz an der betroffenen Stelle.

Wie verwendet man Kornelkirschen?

Dank ihres herbsäuerlichen Geschmacks sind Kornelkirschen vor allem als Konfitüren, Saft oder Kompott bekannt und sehr beliebt. Wenn du es etwas exotischer magst, kannst du sie aber auch mal zu einem Chutney verarbeiten. Das Internet hält viele spannende Rezepte für Kornelkirschen bereit.

Apéro-Kornelkirschen

Julians Geheimtipp:

Überrasche deine Gäste mit selbst gemachten Apéro-Kornelkirschen als Olivenersatz. Natürlich kannst du sie auch alleine in einer lauschigen Ecke deines Gartens geniessen.

Dazu solltest du aber die noch nicht ganz reifen Früchte verwenden.

Wie das geht, erfährst du in diesem Rezept von Betty Bossi, das ich dir herausgesucht habe.

Im Tirol wird aus den Früchten der beliebte „Dirndl-Schnaps“ gemacht. Die getrockneten Kerne wurden früher auch häufig als Kaffee-Ersatz verwendet.

Wie gross wird Cornus mas?

Mit einer maximalen Höhe von 6 bis 8 Metern und einer fast ebensolchen Breite ist der Cornus mas ein sehr stattliches Exemplar unter den Sträuchern und gilt daher als Grossstrauch oder Kleinbaum. Da er meist mehrere Stämme sowie ein schönes Stammbild mit ausladender Krone aufweist, wird er gerne als Solitärpflanze in Gärten oder Parks verwendet.

Cornus mas ausgewachsen

Cornus mas kann weit über 100 Jahre alt werden. Auf monumentaltrees.com wurde gar ein Exemplar registriert, welches über 830 Jahre alt sein soll und in Padova (IT) steht. Ebenfalls auf dieser Seite ist zu lesen, dass es in Ungarn einen Cornus mas mit einem Stammdurchmesser von über 3,5 Metern geben soll.

Kann man Cornus mas klein halten?

Cornus mas ist sehr schnittverträglich und wird daher auch sehr gerne als Hecke verwendet. Mit einem jährlichen Wachstum von nur ca. 10 – 20 cm gehört er zu den langsam wachsenden Gehölzen. Ausser bei Form-Hecken solltest du daher mit einem zu starken Rückschnitt vorsichtig sein und niemals bis ins alte Holz schneiden. Blüten und somit auch Früchte werden nur am einjährigen Holz gebildet, d.h. nur an den Zweigen, welche in der vergangenen Saison gewachsen sind.

Niedrige Hecken zwischen Einfahrten von Reihenhäusern.
Breite niedrige Hecke als Absturzsicherung vor der Terrasse.

Cornus mas ist also keinesfalls nur als imposante Solitärpflanze geeignet, auch als Solitär kann er klein gehalten werden. Sogar als hübsch kugelförmige Kunstwerke, stattlicher Bonsai oder als einstämmig gezogener Baum ist er zu finden. Genau ein solches Exemplar steht schon seit vielen Jahren direkt vor dem Tor unseres Schaugartens. Ist er dir noch nie aufgefallen? Dann komm uns doch wieder mal besuchen und sehe ihn dir bei dieser Gelegenheit genauer an.

Wann schneidet man Cornus mas?

Dazu musst du erst mal entscheiden, ob du eher die Blüte fördern oder vor allem die leckeren Früchte ernten möchtest. Denn der Schnittzeitpunkt ist davon abhängig.

Bei Frühblühern erledigst du die Schnittarbeiten vorzugsweise gleich nach der Blüte, da die neuen Blüten-Knospen bereits im folgenden Sommer gebildet werden. Bei einem Schnitt im Herbst oder Winter würdest du somit auch viele Knospen entfernen.

Steinobst jedoch schneidest du direkt nach der Ernte. Würdest du es nach der Blüte schneiden, wären dann ja auch viele Früchte futsch…

Welchen Standort / Boden mag Cornus mas?

Cornus mas fühlt sich sowohl an sonnigen als auch an halbschattigen Standorten wohl. Möchtest du möglichst viele und süssere Früchte ernten, wähle aber einen möglichst sonnigen und warmen Standort. Grundsätzlich ist der genügsame Geselle mit einem normalen durchlässigen Boden zufrieden.

Cornus mas
verträgt keine
Staunässe!

Der perfekte Boden ist eher trocken, gut durchlässig sowie nährstoff- und kalkreich. Cornus mas toleriert aber auch leicht saure, etwas feuchtere Böden.

Auch in grösseren Kübeln kann der Cornus mas gedeihen. Weil er seine Flachwurzeln dicht unter der Oberfläche ausstreckt, besteht im Kübel jedoch schneller die Gefahr von Austrocknung. Daher musst du immer auf eine ausreichende Wasserversorgung achten.

Verwendung von Cornus mas?

Was für ein Alleskönner! Nicht nur fast ganzjährig eine Augenweide, Superfood und Wildnährpflanze – er kann auch noch vielseitig eingesetzt werden. Da Cornus mas nicht so schnell wächst, ist er vorwiegend als Solitärgehölz – auch für kleine Gärten – beliebt. Sehr häufig wird er dank seinem kompakten Wuchs aber auch als Form- oder Wildhecke und Sichtschutz genutzt. Dank seines äusserst fein verzweigten Wurzelwerks in der Nähe der Oberfläche eignet sich die Kornelkirsche zudem hervorragend als Böschungsbefestigung.

Cornus mas vs. Forsythie

Der einheimische Cornus mas gewinnt das Rennen gegen die exotische Forsythie! Er bietet Pollen und Nektar für Insekten und im Herbst sogar Beeren für Mensch und Tier.

Die Forsythie lockt mit ihren meist sterilen Blüten viele Insekten an, die in den leuchtenden Kelchen vergeblich nach Nahrung suchen. Dadurch werden sie unnötig geschwächt.

Was passt zu Cornus mas?

Wie bereits erwähnt, ist Cornus mas ein Flachwurzler und braucht darum Begleitstauden mit ganz besonderen Eigenschaften. Gerne übernehmen wir für dich die Auswahl und Bepflanzung. Du erreichst uns über unser Kontaktformular, 071 969 55 77 oder [email protected].

Wenn du lieber selber wählen möchtest, habe ich dir die geeignetsten Pflanzen in einem separaten Beitrag schon mal zusammengetragen und hübsch bebildert.

Hier gehts zum Beitrag über Begleitstauden für flachwurzelnde Gehölze

Cornus mas in der Vase

Auch als Frühlingsdeko in der Vase oder als Mitbringsel bei Besuchen machen sich die blühenden Zweige sehr hübsch. Zeitig vor der Blüte geschnitten solltest du die Zweige in eine Vase mit warmem Wasser stellen, das bringt sie schneller zum Blühen.

Cornus mas für Allergiker geeignet?

Da die Blüten des Cornus mas durch Fluginsekten bestäubt werden und nicht mittels Windbestäubung, können auch Allergiker sich über den Frühlingsgruss freuen.

Gewusst? Je auffälliger die Blüten einer Pflanze, umso allergieärmer sind sie.

Auffällige Blüten werden von Bienen angeflogen und haben daher sehr klebrige Pollen, die nicht so leicht verwehen. Unauffällige Blüten sind meist auf Windbestäubung angewiesen und haben daher ein viel höheres Allergiepotential.

Bei den Blättern des Cornus mas sieht es allerdings wieder anders aus. Hier reagieren einige Menschen mit Juckreiz auf Hautkontakt.

Für
Schnitt und Ernte
immer lange Ärmel
und Handschuhe
tragen.

(Fun-)Facts

Das Holz des Cornus mas ist so schwer, dass es im Wasser untergeht. Da es auch besonders hart ist, wurde es früher gerne für Spazierstöcke, Werkzeugstiele und Leitersprossen verwendet.

Trojanisches Pferd

Auch Mythen und Legenden ranken sich um die Kornelkirsche.

Demzufolge soll gar das Trojanische Pferd aus dem Holz des Cornus mas gezimmert worden sein.

Es wird sogar berichtet, dass Romulus als Zeichen der Gründung Roms um 753 v. Chr. auf dem Palatinischen Hügel seine Lanze in die Erde rammte. Diese schlug Wurzeln und wuchs zu einer mächtigen Kornelkirsche heran, die noch in der Kaiserzeit zu bestaunen gewesen sei.

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Ein anspruchsvoller Gartenbewohner

Ein anspruchsvoller Gartenbewohner

Hallo liebe Gartenfreunde!

Darf ich mich vorstellen? Ich bin anspruchsvoller Gartenbewohner und Gartengeniesser und stamme aus einer langen Linie von Gartenexperten. Das macht mich zur perfekten Ergänzung des Egli Grün-Teams, wo ich seit 2012 erfolgreich als Leiter PR und Marketing tätig bin.

Mein Name ist Julian Baldrin.

Wenn die Vögel wieder zwitschern, lüfte ich gerne bei einem kleinen Frühlingsrundgang durch unseren Schaugarten den Wintermief aus meinem Beanie. Wohl genetisch bedingt liebe ich es, zu sehen, was da schon alles spriesst und dabei den Garten mit offenen Augen und Ohren wahrzunehmen. Da ich mich dabei gerne diskret im Hintergrund halte, sehe und höre ich jeweils so einige interessante Dinge. Zum Beispiel habe ich letztens zufällig mitbekommen, wie sich einige Arbeitskollegen über ihre Lieblingspflanzen unterhalten haben. Daraus entstand spontan meine neuste Idee, die mein Chef natürlich total super fand.

Ab sofort werde ich jeden Monat die Lieblingspflanze eines Egli Grün-Teammitglieds vorstellen und dazu auch noch einige nützliche Experten-Tipps weitergeben.

Dies ist für mich die perfekte Möglichkeit, meinen Sinn für Ästhetik und unser wertvolles Familienwissen mit gartenbegeisterten Menschen, wie dir, zu teilen. Daher gehe ich mit gutem Beispiel voran. Schon in ein paar Tagen verrate ich hier exklusiv, was mich an meiner Lieblingspflanze so fasziniert.

Sei gespannt
auf eine farbenprächtige
Wiederentdeckung –
Gaumenfreude
inklusive!

Weil keine Jahreszeit passender für einen Neuanfang ist als der Frühling, kommt zusätzlich neu zu jeder der 4 Jahreszeiten ein spannender Saison-Tipp von mir.

Heitere Gartengrüsse
dein Julian