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grosszügiges Badevergnügen

Das aufgrund der Hanglage terrassierte Grundstück in einem Einfamilienhausquartier im Thurgau wartete mit einem grossen Privatgarten auf. Rasen dominierte die Fläche; die Abgrenzung zu den Nachbargrundstücken übernahmen Buchshecken. Böschungen unterteilten die verschiedenen Ebenen und Gehölz- und Gräsergruppen strukturierten den Aussenraum. Sitzplätze und Verbindungswege hoben sich über ihre Holzbeläge vom Rasengrün ab.

Anforderungen und Grundidee

Dann war es an der Zeit, mehr aus diesem Garten zu machen. Der Wunsch: ein beheiztes Schwimmbad ohne Chemie und eine Gesamtgestaltung, die auf die Architektur des Einfamilienhauses ebenso Rücksicht nahm wie auf die gegebene Topografie. Marcel Egli hatte für die Planung freie Hand: Die Bauherrschaft war offen für neue Ideen und Konzepte.

Grundriss Skizze

Für die Platzierung des Pools prädestinierte sich schon gleich zu Beginn der Planung der untere Gartenbereich. Dies aus optischen und praktischen Gründen: Zum einen konnte die Topografie genutzt werden, um einen eigenständigen, in sich geschlossenen Gartenbereich für das neue Schwimmvergnügen zu definieren. Zum anderen störte es hier nicht, wenn der Pool ausserhalb der Badezeiten mit einer Rollladenabdeckung gedeckt wurde, um die Wärme zu speichern. So blieb die gesamte Fensterfront frei für die Gestaltung eines wohnlichen Aussenbereiches mit Bäumen, einem Wasserelement und Sitzplatz. Die Gesamtarchitektur profitierte dabei von einer neuen Raumbildung und optischen Erweiterung des Wohnraumes/Wohngefühls nach draussen. Es entstanden attraktive Sonnen- und Schattenplätze und das Schwimmbad wurde zum allgemeinen Lieblingsplatz.

Die Gesamtansicht veranschaulicht das neue Konzept und die verschiedenen Sonnen-, Schatten- und Lieblingsplätze, die entstanden sind.

Naturpool und Wasserelement

Die beiden neu integrierten Bereiche werten den Garten mit dem Element Wasser auf. Der Naturpool aus Chromstahl ist mit einer Gegenstromanlage und Rollladenabdeckung ausgestattet. Beheizt wird er über eine Luftwärmepumpe. Das Wasserelement vor der Fensterfront ist ebenfalls aus Chromstahl; Blickfang ist der Schwalleinlauf, der in die Mauer aus Gneis eingelassen ist. Die Wasseraufbereitung für beide Elemente erfolgt über eine Ionisierungsanlage. Beide Wasserelemente stammen aus regionaler Produktion.

Der Pool und auch das Wasserelement mit Schwalleinlauf werden mit Unterwasserleuchten angestrahlt. Tag und Nacht und das ganze Jahr über hat dieser neue Garten den Bewohnern viel zu bieten.

Material und Pflanzenwahl

Zum Einsatz kamen ausschliesslich Schweizer Materialien. Treppe, Beläge, Schrittplatten, Mauern, Randabschlüsse wurden in Calanca Gneis ausgeführt. Für das neue Holzdeck der Lounge wählte Gartenplaner Marcel Egli Lärche, dazu roher Stahl für Sichtschutzelemente sowie für die Wand der Aussendusche. Rundkiesbeläge aus gewaschenem Kies der Region finden sich an verschiedenen lauschigen Plätzen und Wegbereichen.
Die Bepflanzung ist ganzjährig repräsentativ und lebt von frühen Zwiebelpflanzen, blühenden Stauden und Gehölzen sowie von einem intensiven Farbwechsel und Laubabwurf der gewählten Bäume. Zum Teil wurden die Pflanzen aus dem bestehenden Garten wiederverwendet.

Garten vorher